Filme - Trumer Sommerkino '20

Bereits zum achten Mal findet das Trumer Sommerkino 2020 statt. In Kooperation mit dem Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO zeigt die Trumer Privatbrauerei sorgfältig ausgewählte Filme. Mit einer Mischung aus internationalen Filmen aus verschiedenen Genres bildet das Trumer Sommerkino das Highlight in diesem Sommer!
FILMPROGRAMM FÜR DAS TRUMER SOMMERKINO 2020 folgt!

04/07/19

"M. Claude & seine Töchter 2"

QU’EST-CE QU’ON A ENCORE FAIT AU BON DIEU?

Frankreich 2019; Regie: Philippe de Chauveron; Drehbuch: Guy Laurent, Philippe de Chauveron; Kamera: Stéphane Le Parc; Schnitt: Alice Plantin; mit: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun; 99 Min

Vor vier Jahren avancierte die schwarzhumorige Culture-Clash-Familienkomödie MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER zu einem publikumswirksamen Fest der Vorurteile und Fettnäpfchen. Nicht immer können Sequels an solche Erfolge anknüpfen – hier schon: Regisseur Philippe de Chauveron zündet in MONSIEUR CLAUDE 2 erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender Provokation. Lustvoll lässt er Charaktere und Kulturen wieder aufeinanderprallen. Und Christian Clavier muss als konservativer Patriarch erneut einen waghalsigen Drahtseilakt zwischen Vernunft und Vorurteile hinlegen. „Publikumsliebling Christian Clavier als „old school“-Repräsentant, genaues Timing und eine verblüffende Leichtigkeit trotz des brisanten Themas machen diese charmant-bissige gesellschaftliche Gratwanderung zum idealen „Gute-Laune-Film“

 

 

11/07/19

"Gegen den Strom"

Island/Großbritannien/Ukraine 2018; Regie: Benedikt Erlingsson; Drehbuch: Ólafur Egilsson, Benedikt Erlingsson; Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson; Schnitt: David Alexander Corno; Musik: Davíð Þór Jónsson; mit: Halldóra Geirharðsdóttir, Jóhann Sigurðarson; 100 Min

 

Regisseur Benedikt Erlingsson (VON PFERDEN UND MENSCHEN) erzählt ein skurriles, musikalisches Heldenmärchen über eine willensstarke Frau gelungen, die die Welt retten möchte und auch einen Weg findet, das zu tun.
GEGEN DEN STROM ist eine „Geschichte über Solidarität und die Stärke der Frauen sowie ein Mix aus der Lakonie von Jarmusch und des magischen Realismus eines Kusturica,“ urteilt Blickpunkt: Film.

Der Film wurde jüngst mit dem LUX Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet.

18/07/19

"Womit haben wir das verdient?"

​Österreich 2018; Regie/Drehbuch: Eva Spreitzhofer; Kamera: Andreas Thalhammer; Schnitt: Alarich Lenz; Musik: Iva Zabkar; mit: Caroline Peters, Simon Schwarz, Hilde Dalik, Chantal Zitzenbacher, Pia Hierzegger; 92 Min

 

Nina, eine pubertierende Jugendliche, beschließt plötzlich Muslima zu werden, halal zu leben und ein Kopftuch zu tragen. Und sie will fortan Fatima genannt werden. Ninas Mutter Wanda, eine überzeugte Atheistin und Feministin, hat dafür wenig Verständnis. Überraschenderweise findet sie eine Mitstreiterin in Hanife, der Mutter von Ninas muslimischer Freundin Maryam, die mit ihren Eltern vor 35 Jahren nach Österreich gekommen ist, um ihre Tochter vor genau diesem altmodischen Frauenbild zu retten.

 

In der österreichischen Culture-Clash-Komödie prallen Welten aufeinander und wechseln die Perspektiven. Der höchst vergnügliche Film mit Simon Schwarz und Caroline Peters in den Hauptrollen erzählt von der Suche nach Erklärungen, Zugehörigkeit, Identität und Zusammenhalt.

25/07/19

"ANDERSWO. ALLEIN IN AFRIKA"

Deutschland 2018; Regie: Anselm Nathanael Pahnke; Drehbuch: Laia Gonzalez, Anselm Nathanael Pahnke; 103 Min

 

15.000 Kilometer, 414 Tage, 15 Länder. Völlig auf sich allein gestellt, fuhr der Hamburger Anselm Nathanael Pahnke einmal quer durch Afrika - ausschließlich mit seinem Fahrrad.

Entstanden ist eine intime, ebenso heitere wie mitreißende Reise-Doku, die aus einem sehr persönlichen Blickwinkel die Vielfalt des afrikanischen Kontinents näherbringt. Da Anselm seine Kamera (gerade auch beim Fahren) so oft mitlaufen ließ, sie auf Eselkarren, Bäume oder die umliegenden Gegenstände stellte, entstand eine immense Unmittelbarkeit und Authentizität. So vermittelt der Film einen gänzlich unverstellten Einblick in Ablauf und Ereignisse der Reise - mit allen Gefahren, Strapazen, tragischen Momenten und vor allem Hilfsbereitschaft - und das, obwohl einige der durchreisten Länder zu den ärmsten der Welt zählen. Ein faszinierender Dokumentarfilm über eine Entdeckungsreise, die Suche nach dem Abenteuer und nach dem Ich.

 

01/08/19

"BOHEMian RHAPSODY"

USA /Großbritannien 2018; Regie: Bryan Singer; Drehbuch: Justin Haythe

Anthony McCarten; Kamera: Newton Thomas Sigel; mit: Rami Malek, Lucy Boynton, Gwilym Lee; 134 Min

 

Im Jahr 1970 gründete der in Sansibar geborene Sänger Freddie Mercury gemeinsam mit Brian May, Roger Taylor und John Deacon die Band Queen, die zu einer der legendärsten Rockgruppen aller Zeiten wurde.

 

Die Idee, einen Film über Queen zu drehen, schwebte in Hollywood schon so manchem Regisseur*in vor. Bis schließlich der offen schwule Regisseur Bryan Singer sich des Stoffes annahm. Der junge Rami Malek glänzt als Freddie Mercury und macht das Biopic "vor allem mit seinen Gesangseinlagen zu einem lohnenden Kinoereignis" (ray Filmmagazin).

 

Rami Malek erhielt für seine herausragende Verkörperung von Freddie Mercury den Oscar als „Bester Hauptdarsteller“.

08/08/19

"Der Vorname"

Deutschland 2018; Regie: Söhnke Wortmann; Drehbuch: Claudius Pläging; mit: Justus von Dohnányi Caroline Peters, Christoph Maria Herbst, Iris Berben, Florian David Fitz; 91 Min

 

In der Gesellschaftskomödie von Sönke Wortmann werden nicht nur in den bissigen Dialogen „die mentalen Sollbruchstellen eines gut situierten urbanen Milieus entlarvt.“(epd-Film)

DER VORNAME basiert auf dem französischen Theaterstück ›Le prénom‹ von Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte. In Frankreich avancierte die Verfilmung des Theaterstücks 2012 zum absoluten Überraschungserfolg. Für die deutsche Neuverfilmung konnte Sönke Wortmann mit Iris Berben, Caroline Peters, Florian David Fitz etc. ein hochkarätiges Schauspielensemble gewinnen.